Melanie Jungk und Harald Keller lesen aus ihren Kriminalromanen
Als ein angeblicher Ruheständler tot aufgefunden wird, erfährt die Bevölkerung Fürstenaus, dass es sich bei dem ehemaligen Buchhändler in Wahrheit um einen Schriftsteller handelte, der unter dem Pseudonym Hagen Cornelius erfolgreiche Kriminalromane verfasste. Nach einer längeren Schaffenspause hatte er gerade mit einem neuen Skript begonnen, in dem er einen realen Kriminalfall aufgreifen wollte. Die Ermittlung hatte damals die Hannoveraner Ermittler Arne Mayer und Jasmin Krüger nach Fürstenau gebracht. Jasmin Krüger wird erneut herangezogen und muss dieses Mal mit Hauptkommissar Jörg Hollert zusammenarbeiten. Was beide als Zumutung empfinden ...
Melanie Jungks Kriminalroman „Mord am Schreibtisch" erschien zehn Jahre nach ihrem Debüt „Schnapsleichenfund", dem Beginn einer Reihe mit den Kommissaren Jasmin Krüger und Arne Mayer. Die Fürstenauer Autorin nahm das Jubiläum zum Anlass, ironisch, aber nicht minder spannend an den Erstling anzuknüpfen. Den man nicht kennen muss, um „Mord am Schreibtisch" mit Vergnügen zu lesen.
Harald Keller, der zuletzt in „Mordspensum" ein Ermittlerteam im Osnabrück der 1980er Jahre tätig werden ließ, kommt mit einem neuen Roman nach Bad Laer, der sich noch in der Arbeitsphase befindet. Er wird ausgewählte Passagen lesen, über seine Vorarbeiten berichten, Rechercheunterlagen per Leinwandprojektion vorstellen und über das Verhältnis von verbürgten Tatsachen und schriftstellerischer Fantasie sprechen.
Beide Autoren, die zum fünften Mal in Bad Laer zu Gast sein dürfen, beantworten im Anschluss Fragen des Publikums und signieren ihre Bücher.