Podiumsdiskussion, Gesprächsleitung: Prof. Dr. Andrea Lenschow, Vizepräsidentin für Internationales, Diversität und wissenschaftliche Qualifikation, Universität Osnabrück
Shabnam von Hein, Journalistin und Iranexpertin, Deutsche Welle (DW)
Prof. Dr. Niels Petersen, Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Völker- und Europarecht, Universität Münster
Vertretung der PERSOS-Initiative, Persian Students of Osnabrück
Seit Ende Februar greifen Israel und die USA den Iran an. Dabei wurden zentrale Führungsfiguren des Regimes in Teheran, darunter der Oberste Führer Ali Chamenei, getötet. Der Iran reagiert mit Gegenangriffen auf Israel und US-Militärstützpunkte in verschiedenen Staaten der Region. Die Menschen im Iran erleben den Krieg hautnah, sich vor den Bombenangriffen zu schützen, ist kaum möglich. Gleichzeitig sind sie weiterhin den Repressalien der Revolutionsgarden ausgesetzt. Kurz vor Ausbruch des Krieges wurden Proteste der Bevölkerung gegen das autoritär geführte Regime mit äußerster Brutalität niedergeschlagen. Was bedeutet der Krieg für die iranische Bevölkerung, die bereits durch die Protestbewegungen gegen das theo kratische Regime mit zuletzt mutmaßlich über 10.000 Toten unglaubliches Leid erfahren hat? © KI generiert (Bild oben) Im Rahmen des Friedensgesprächs wird die Lage der betroffenen Menschen im Iran, wie auch in der Diaspora beleuchtet. Zudem sollen Zukunftsperspektiven für den Iran, Konfliktbewältigungsszenarien und politische Hand lungsspielräume in den Blick genommen werden. Ist ein Sturz des Mullah-Regimes in greifbarer Nähe? Wie stark ist der politische Widerstand im Land? Wie blicken Iranerinnen und Iraner in Deutschland auf den Krieg und wie ist ihre Einschätzung zur Intervention der USA? Was bedeutet der Krieg für die internationale Ordnung und das Völker recht? Diesen und weiteren Fragen wird sich das Sonderformat widmen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.