Wir freuen uns, dass wir für das Podium Prof. Monika Grütters, Staatsministerin für Kultur und Medien a.D., Matthias Pees, Intendant der Berliner Festspiele, und den Osnabrücker Künstler Alexej Eisner gewinnen konnten.
Die Freiheit der Kunst ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pluralistischen und freien Gesellschaft und eine bedeutende schützenswerte Errungenschaft, die nicht nur unser kulturelles Leben bereichert. Wenngleich die Kunstfreiheit ein im deutschen Grundgesetz verankertes Recht bildet, gerät die Gegenwartskunst in ihren unterschiedlichen Ausprägungen zunehmend unter Druck. Bisweilen entwickeln sich polarisierende Diskurse und Vorwürfe der cancel culture oder Zensur werden laut. In jüngster Zeit entzünden sich Debatten oft an der Abgrenzung zwischen Kunst und politischem Aktivismus, insbesondere im Kontext von Antisemitismus Vorwürfen oder der Kritik an staatlichem Handeln. Auch in Osnabrück wird die Debatte um die Kunstfreiheit immer wieder öffentlichkeitswirksam und kontrovers geführt. Welche Bedeutung hat die Kunstfreiheit für unsere Demokratie und welchen Bedrohungen ist sie ausgesetzt? Welche Grenzen der Kunstfreiheit existieren und in welchem Spannungsverhältnis steht sie zu anderen Grundrechten, wie der Meinungsfreiheit, oder dem Schutz religiöser Gefühle? Ist eine Trennung von Werk und Künstler*in überhaupt möglich?
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist nicht erforderlich.