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Ort
Osnabrück
Datum
22.07.2026 bis 22.08.2026
Zeit
15:00 bis 18:00 Uhr
Kategorie
Ausstellung
Kategorie
Kunst und Kultur sonstige
| Ort | Osnabrück |
|---|---|
| Datum | 22.07.2026 bis 22.08.2026 |
| Zeit | 15:00 bis 18:00 Uhr |
| Kategorie | Ausstellung , Kunst und Kultur sonstige |
Räume sind weit mehr als bloße Abgrenzungen von Platz. Sie sind Spiegel unseres Miteinanders. Zwischen dem Schutz und der Intimität im Privaten und der Dynamik öffentlicher Orte formt der Raum unser Wesen. Doch auch wir wirken auf ihn ein – wir formen und gestalten ihn, können zu Schöpfer:innen unserer eigenen Räume werden. In der Ausstellung „Außen:Raum:Innen" untersuchen Jan van Triest und Merle Weigelt die feinen Linien zwischen inneren und äußeren, privaten und öffentlichen Räumen sowie deren Auswirkungen auf menschliche Dynamiken.
Merle Weigelt arbeitet vorwiegend im Medium der gegenständlichen Zeichnung. Im Zentrum ihres künstlerischen Schaffens stehen alltägliche Szenen, persönliche Begegnungen und vertraute Orte, die sie zu Bildräumen verdichtet. Sie übersetzt flüchtige Momente des Alltags in stille, konzentrierte Bildwelten, die zwischen genauen Beobachtungen und Erinnerung oszillieren. Ihre künstlerische Praxis kreist um Fragen von Zugehörigkeit, Wahrnehmung und persönlicher Verortung. In ihren Werken befasst sich Merle Weigelt immer wieder mit dem Thema „Raum". Sie untersucht die Frage, wie Erinnerungen, Begegnungen und Stimmungen sich in Räumen verewigen. Ihre detaillierten Zeichnungen laden zum Eintauchen in private, vertraute Bildwelten ein. Linien, Verdichtungen und Leerstellen erzeugen Spannungsverhältnisse zwischen Körper und Umgebung, Innen und Außen, Sichtbarkeit und Fragment. Es werden Räume der Ruhe und Reflexion geschaffen, an denen sich individuelle und kollektive Erfahrung begegnen.
Der Musiker, Sounddesigner und Multimediakünstler Jan van Triest veröffentlicht seit einigen Jahren experimentelle Musik und Soundscapes und gestaltet Sounddesigns für Bühnenproduktionen. 2025 präsentiert er erstmals Videoarbeiten als Installation in Ausstellungen. Stilistisch bewegt er sich in einer Welt aus analogen Synthesizern und Umgebungsaufnahmen. Mit seiner Arbeit begeben sich die Besuchenden auf einen virtuellen Spaziergang durch Osnabrück, bei dem unterschiedlichste Räume durchquert werden. Untersucht wird, wie sich die Wahrnehmungen in physisch gleichbleibenden Räumen, durch den und die Menschen, die sich hindurchbewegen ändern können. Es erklingen Fragen und Thesen, die zum Reflektieren anregen. Diese werden gesprochen von Lua Mariell Barros Heckmanns.