4. Sinfoniekonzert
Es ist eine musikalische Reise durch Skandinavien bis zum Nordpol: Die den Skandinavier:innen oft nachgesagte „Kälte“ entspricht nicht der tiefen Empfindung, die ihre Musik prägt und die Seele der Zuhörenden wärmt. Cantus Arcticus des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara aus dem Jahr 1972 ist ein sogenanntes „Concerto for Birds and Orchestra“. Es macht die weite, mystische Landschaft des Nordens mit Vogelrufen und Naturgeräuschen musikalisch erfahrbar. Der Osnabrücker Musikpreisträger Elias Ackerley wird im Rahmen dieses Konzerts ausgezeichnet. Zuvor interpretiert er Edvard Griegs Klavierkonzert – ein Werk, das sich stimmungsvoll in das skandinavisch geprägte Programm des Abends einfügt. Ackerley überzeugte beim renommierten ARD-Musikwettbewerb in München, wo er den zweiten Preis im Fach Klavier gewann und schließlich auch vom Osnabrücker Kuratorium gehört wurde. 1932 komponierte Hakon Børresens seine Sinfonie Nr. 3. Die spätromantische Sinfonie verbindet klassische Formensprache mit einem ausgeprägten Sinn für nordische Klangfarben und einer gewissen lyrischen Melancholie. Der Komponist beweist eine brillante Orchesterbehandlung und erkundet zugleich Themen der Natur und der menschlichen Existenz. Eine Konzerteinführung findet jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn in Raum 1/2 der OsnabrückHalle statt.